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Wunder gibt es immer wieder.

Datum 12 Jahre, 4 Monate alt   Autor Pressesprecher  

Es gibt die sieben Weltwunder der Antike: Die hängenden Gärten der Semiramis zu Babylon, der Koloss von Rhodos, das Grab des König Mausolos II. zu Halikarnassos, der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria, die Pyramiden von Gizeh in Ägypten, der Tempel der Artemis in Ephesos, die Zeusstatue des Phidias von Olympia. Es gibt Kandidaten für die sieben Weltwunder der Neuzeit (www.new7wonders.com): die Akropolis, die Hagia Sophia, den Kreml, das Kolosseum, Schloss Neuschwanstein, den Eifelturm, Stonehenge, die Alhambra, die chinesische Mauer, den Kiyomizu Tempel, die Oper in Sydney, das Taj Mahal, den Tempelanlagen von Angkor, die Felsenstadt Petra, die Chrsitus-Statue, Machu Picchu, die Freiheitsstatue, Chichen Itza die Statuen auf den Osterinseln und wieder die Pyramiden von Gizeh.

Das alles ist allerdings ein Scheißdreck gegen das Wunder, welches sich am 20. Mai 2007 genau auf 50 Grad nördlicher Länge (und 06’07.72”) 8 Grad östlicher Breite (57’38.75”) ereignete. Es begann alles mit einem Grummeln im Bauch, mit einem unscharfen Blick und einem Dröhnen im Kopf – doch nichts davon konnte ihn von seiner Mission abbringen. Mit großen Schritten verließ er die Kabine, um das Spiel seines Lebens zu machen. Er ist aufgestanden als ein Mann, der vielleicht 3-4 Bier am Vorabend zu viel getrunken hatte, doch bei Sonnenuntergang war er ein Mann, der von ganz weit oben auf die Fußballgötter herabblicken konnte. Arm in Arm mit dem einzigen, der ihm jetzt noch das Wasser reichen kann: Uwe Bindewald. Die Rede ist selbstverständlich von unserem Reiseleiter, alias Knil, alias Peter Crouch, der am Sonntag nach seinen beiden Traumtoren (und einem Kopfball an den Pfosten) in der Kreisklasse C völlig verdientermaßen auf den Schultern der Fans vom Platz getragen wurde.

Beim Kickermanagerspiel gibt es eine sehr schlechte Nachricht für die Herzensdame des Pressesprechers: Der ihrer Meinung nach nicht als Wohnungs-Accessoire taugliche Kicker-King-Pokal kehrt in die heimische Vitrine zurück. Magere elf Punkte Vorsprung konnte er vor dem Präsidenten ins Ziel retten. Somit haben nun Kevin und der Pressesprecher jeweils zwei Sterne auf der Brust. Nächste Saison wird es garantiert wieder spannend. Aber jetzt schnaufen wir erstmal alle durch und werden dann 2008 deutscher Meister mit unseren Adlern, ok?

 
Bild von Jürgen Grabowski