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Gragy-Wagy Sommercup

Datum 11 Jahre, 3 Monate alt   Autor Pressesprecher  

Der 27. Juli 2008 wird in die Geschichte eingehen als der Tag des denkwürdigsten Sommercup-Finals aller Zeiten. Doch fangen wir ganz vorne an. Die Personalabteilung und Mitglied der Jugendabteilung richtete (nach leider ein paar Jahren Pause) den dritten offiziellen Gragy-Wagy Sommercup aus. Im verbotenen Hanauer Stadtteil wurde alles bestens angerichtet (auch Dank Rebsi und Susie). Die Sonne schien und immer mehr Spieler fanden den Weg auf den Fußballplatz. Lobend zu erwähnen wären dabei der heimlich vortrainierte John und der Jetlag-Reiseleiter, der quasi nonstop von Chicago nach Klein-Auheim geflogen ist.

Das Teilnehmerfeld bestand aus einer Reihe von erfahrenen Mannschaften, darunter unter anderem das 0815-Team von Thomas, die erste Mannschaft von Gragy-Wagy oder auch eine richtige Weltauswahl und viele, viele weitere ehrgeizige Teams. In der Gruppenphase setzten sich die 0815er und die Gragy-Wagys durch. Die Weltauswahl wurde durch Jürgen und Kevin zwar noch einmal quantitativ und aggressiv verstärkt, der Finaleinzug wurde dennoch knapp verpasst.

Apropos Kevin, er erhielt vom Gragy-Wagy-Weltverband die Sondergenehmigung einen Spieler der 0815er (den er selbst aus dem Turnier gekickt hatte) im Finale zu ersetzen. Er war es dann auch, der die 0815er noch vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung brachte. Zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die Gragy-Wagys etwas von der Rolle - die Personalabteilung spielte beim Einwurf Trompete, der Präsident führte Selbstgespräche mit seinen Knien, der Clubwirt wollte sich noch ne Worscht in die Pfanne hauen und der Pressesprecher überlegte schon fleißig wie er diese Niederlage hier schönschreiben könnte. Doch nach der Halbzeit schallte es plötzlich aus der Kehle der Personalabteilung: "Für den Schwarzrettich!" Und ab diesem Zeitpunkt gaben die Gragy-Wagys wie kleine Black Reddish Bravehearts keinen Ball mehr verloren und kurz vor Ende der regulären Spielzeit gelang dann doch noch der glückliche Ausgleich. 1:1 - damit ging es in die Verlängerung, die per Golden Goal entschieden werden sollte. Die Betonung liegt auf "sollte", denn die nächsten geschätzten viereinhalb Monate schaffte es keine Mannschaft trotz großartiger Tormöglichkeiten (Pfostentreffer der 0815er, guter Kopfball 10 Zentimeter vorbei, vom sehr guten Keeper abgewehrte Konter der Gragy-Wagys) einen regulären Treffer zu erzielen. Ein irreguläres Tor für die 0815er musste wegen "gefährlichen Spiels" LEIDER aberkannt werden. Als sich dann alle auf ihr Rentnerdasein eigestellt hatten und die Türken am Spielfeldrand schon friedlich schlummerten fand der Ball dann doch noch einmal den Weg ins Tor der 0815er. Der Sieg ging an die erste Mannschaft der Gragy-Wagys.

Nachdem im ersten Turnier noch die Shitrockerz erfolgreich waren (die dieses Jahr aufgrund großer interner Probleme, Streitigkeiten, Eifersüchteleien und Beef keine eigene Mannschaft stellen konnten) sicherten sich die Schwarzrettiche nun zum zweiten Mal hintereinander den begehrten Titel und mutierten so zum Rekord-Sommercup-Champion.

 
Bild von Jürgen Grabowski